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Paulino Bernabé (1932-2007) galt als einer der brillantesten
Gitarrenbauer seiner Zeit. Nachdem er zuerst Gitarre bei Daniel
Fortea in seiner Geburtsstadt Madrid studiert hatte, entschied er
sich 1954 für die Laufbahn als Gitarrenbauer und begann seine
Lehrzeit bei Ramírez.
Seit 1970 baute Paulino Bernabé Gitarren unter seinem eigenen
Namen. 1973 stellte er zum ersten Mal eine Gitarre für Narciso
Yepes her. Der Meister hat dieses Instrument bis zu seinem Tod gespielt.
1974 gewann Paulino Bernabé die Goldmedaille der Handwerks-Ausstellung
in München. Die Manufaktur wird heute von seinem Sohn Paulino
Bernabé geleitet.
Das Interview
mit Paulino
Bernabé entstand im Juli 1998 in dessen Werkstatt in
Madrid. Es wurde im Heft 1/1999 von Gitarre & Laute veröffentlich.
Die Fotos sind von
Juan José Delgado, Madrid.
Thomas Karstens spielt zwei Bernabé-Gitarren: eine 1992
gebaute Gitarre, sowie als Höhepunkt seiner Kollektion ein
1994 von Paulino Bernabé fertiggestelltes Instrument,
welches als ein Höhepunkt der Gitarrenbaukunst unserer Zeit
angesehen werden darf.
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