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Das für die CD "Virtuose Musik der Frühromantik"
verwendete Instrument wurde 1996 von Bernhard
Kresse nach Johann Georg Staufers "Legnani-Modell"
von ca. 1830 gebaut.
Der Wiener Gitarrenbauer Johann Georg Staufer (1778-1853),
der auch das Arpeggione, eine Art Streichgitarre, erfand, steuerte
mit seinen Instrumenten zu einer Entwicklung bei, der wir ein reichhaltiges
Repertoire für die Gitarre als Solo- und Kammermusikinstrumenten
verdanken. In der österreichischen Hauptstadt ansässige
Virtuosen, wie der von Beethoven hochgeschätzte Mauro Giuliani,
verhalfen dem Instrument zu großer Beachtung in den europäischen
Konzertsälen.
Der besondere Klang der Gitarren Staufers fügt sich hervorragend
in Kammermusikensembles mit den zu seiner Zeit gebräuchlichen
Instrumenten wie Traversflöte und Streichinstrumenten ein und
gibt ihnen den eigenen Charakter, der die Musik der Frühromantik
auszeichnet.
Auf Anregung des italienischen Gitarrenvirtuosen Luigi Legnani (1790-1877)
konstruierte Staufer ein Modell, das sich durch ein höhergelegtes
Griffbrett, verstellbare Saitenhöhe und einen im Diskant erweiterten
Tonumfang als bahnbrechend erwies.
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